10 wichtige Tipps für die Sicherheit junger Welpen

Die 10 wichtigsten Tipps zur Sicherheit von junge Hunden. Welpen haben keine Arme wie wir Menschen, also erkunden sie mit der Schnauze ihre Welt. Das ist nicht nur für Persierteppiche, Schuhe, Möbel und Spielzeug ungünstig, sondern kann auch durchaus für den Welpen gefährlich sein und birgt ein gewisses Risiko. Dabei sind die Gefahren für uns nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Wenn ein Welpe in Ihrem Haushalt lebt, beherzigen Sie diese 10 Tipps und nehmen Sie sowohl Ihre Wohnung als auch Ihren Garten genauer unter die Lupe. Vermeiden Sie folgende Gefahren für Ihren Welpen:
1

Kinderspielzeug und Kleidung

Tipp 1 spielzeugneuJunge Hunde haben einen ausgeprägten Spieltrieb und nehmen in ihrer Neugierde oder während des Zahnwechsels viele Dinge ins Maul, um darauf zu kauen und es unter anderem, so zu erkunden. Das Spielzeug der Kinder wie z.B. Bausteine oder Kuscheltiere oder gar die teueren neuen Schuhe?

Die Kreativität der Welpen und jungen Hunden ist schier unendlich, könnte man meinen.

Verschluckte Kleinteile können unter Umständen zu gefährlichen inneren Verletzungen führen.

2

Gartenteich

Der Goldie - ein begeisterter Schwimmer. Der Gartenteich - eine tückische Falle.

Wasser. (K)ein Element für Welpen.

Ein unfreiwilliges Bad in einem Gartenteich kann Böse enden. Der Welpe gerät in Panik und wird versuchen wieder an Land zu kommen. Dabei die richtige Stelle zu finden, das ist schwer.

Steile Böschungen oder glatte Teichfolien können hier dem kleinen Golden zum Verhängnis werden und zum Ertrinken führen. Findet ein solches Bad dann auch noch ein hektisches oder gar panisches Ende, werden Sie Ihre Hund nur schwer und mit viel Geduld wieder die Freude am Wasser vermitteln können. An dieser Stelle möchte ich Sie auch bitten: Werfen Sie einen sensiblen Hund niemals ins Wasser und glauben er wird dann automatisch schwimmenlernen.

3

Spülmaschine

Tipp 3 Welpe in SpülmaschineEine offene Spülmaschine kann auf den (kleinen) Hund sehr anziehend wirken.

Hier lauern unterschätze Gefahren.

Die vielen Gerüche, die Essensreste. Schnell ist der Welpe seiner Neugierde erlegen. In Windeseile klettert er in die Maschine und schleckt Teller und Besteck ab.

Schnittverletzungen sind dann meist unvermeidbar. Von den hygienischen Umständen mal ganz zu schweigen.

4

Zäune, Tore und Türen

"Es gibt immer einen Weg", denkt sich der Welpe und geht auf die Suche.

Drüber, drunter oder durch. Egal - es wird schon gehen.

Schlupflöcher werden nicht nur gesucht, sondern auch nur zu gerne benutzt. Dagegen hilft nur ein kritischer Blick mit der Kreativität eines Welpen.

Graben, springen und zerren werden nicht die einzigen Ideen bleiben. Auch Türe öffnen und klettern stehen auf dem Programm. Nicht selten sind Hunde unbemerkt auf die Straße gelaufen. Dank der aufmerksamen Nachbarn und Spaziergängern wurden die Tiere nach kurzer Zeit wieder eingefangen. Dabei haben leider nicht alle Ausreisser Glück. Der ein oder andere wurde bereits von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

5

Beete und Zierpflanzen

Tipp 5 Welpen graben Pflanzen ausIst denn garnichts mehr sicher? Nicht immer sind Schutzmaßnahmen möglich.

Die Neugierde ist der Motor der Kleinen.

Pflanzen werden von den Welpen nur zu gerne ausgegraben, ganze Beete umgeplügt. Die Erde und Wurzeln werden von manchen Hunden als Delikatesse verputzt.

Im Wurzelwerk und Erdreich könnten noch Reste von Pflanzenschutzmitteln und Dünger vorhanden sein.

6

Gartenpflanzen

Sie sind schön anzusehen - aber nicht immer verträglich

Finden und sichern Sie giftige Pflanzen.

Überprüfen Sie Ihre Pflanzenbestände und machen Sie die für Hunde giftigen Pflanzen dem kleinen Welpen unzugänglich.

Entscheidend ist auch hier die aufgenommene Menge im Verhältnis zur Hundegröße. Aber besser ist es, sie lassen es garnicht erst soweit kommen.

7

Tellerklau

Tipp 7 Bettelnder HundZugegeben. Leicht ist es nicht leicht den schwarzen Knopfaugen zu widerstehen.

Keine Selbstbedienung Ihres Hundes gewünscht?

Dann hilft nur Konsequenz. Kein Füttern am Tisch oder vom Teller. Das ist Ihnen zu hart? Dann "servieren" Sie den Hundeanteil aus dem Napf.

Der Tellerklau ist nicht nur ärgerlich und anstregend. Hunde vertragen nicht alle Genuß- und Lebensmittel. Die Schwere der Symptome ist dabei abhängig von der Größe des Tieres und der aufgenommenen Menge.

8

Holznager

Wieso denn Nager? Ich habe doch einen Hund!

Bei aller Vorliebe fürs Nagen...

Es wird nicht immer nur beim Stock bleiben. Widmen Sie hölzernen Dekorationen und Bolen einen besonderen Augenmerk.

Meist sind diese für den Aussenbereich mit einem Holzschutzmittel behandelt. Zudem können die Splitter härter sein und im Rachen stecken bleiben.

9

Knabberei

Tipp 9 Mann wird von Welpe in die Nase gebissenZu Beginn ist Knabbern noch niedlich... An den Ohren, an der Nase, in der Hand oder im Unterarm.

Für den Welpen gehört es zur Erkundung seiner Umwelt dazu. Mit zunehmenden Alter ihres Hundes, sollten Sie jedoch bedenken:

Nicht jeder, der sich zur Begrüßung des Hundes herunter beugt, möchte an der Nase beknabbert werden. Die Reaktionen werden unterschiedlich sein. Spitze Zähne und schlechte Angewohnheiten sind keine gute Kombination.

10

Spannung

Einen Welpen in Haus zu haben bedeutet "Spannung". Aber 240 Volt sind zu viel und für einen kleinen Welpen mitunter tödlich.

Achten Sie auf für den Welpen erreichbare Leitungen.

 

Sie haben noch weitere Tipps zu versteckten Gefahrenquellen? Helfen Sie mit und berichten in den Kommentaren darüber.