Hatching

Am ersten Tag waren sie nur ein geißelnder Zellkern, kreiselnde Keimzellen, sich behäbig vorwärts kämpfend auf der Suche nach einer Eizelle, kaum größer als ein Funkeln im Auge ihrer Mutter. Letztlich, am dritten Tag hatten sie das Ziel erreicht. Zygote nennt man sie seitdem. Sie teilten sich und wuchsen, was das Zeug hält. Aus zwei Zellen wurden vier, sechzehn aus acht und sie sind ziemlich gespannt, im wörtlichen Sinne.

Die Zellen sind dicht an dicht an der Aussenwand gelagert, das Innerste ist beinahe hohl. Mit Sack und Pack lassen sich die Zygoten schnaufend am Wegesrand nieder. Nach so großer Anstrengung steht ihnen der Sinn allein nach Gemütlichkeit – und weil das schlüsselfertige Heim längst zu klein für sie geworden ist, schlüpfen sie am 12. Tag als frühe Embryonen schnell aus ihrer Umhüllung heraus.

Hatching - die erste Geburt

Hatching - so nennt sich die "erste Geburt". Wie das aussieht zeigt dieser schöne Film. (bisherige Entwicklung eines menschlichen Embryos bis zum Schlüpfen)

 

Alle Zellen haben ihren Bestimmungsort erreicht haben und es ist ein zentraler Hohlraum entstanden. Der größere Zerlaufen am Ende der Entwicklung ist das sehr frühe embryonale Gewebe.

Gebärmutter

Die Gebärmutterhörner bereiten sich auf das Einnisten der Embryos vor. Das Gewebe schwillt punktuell an, so dass viele kleine Senken entstehen. Diese Mulden können später einen Embryo aufnehmen.

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